Pflege- und Beratungszentrum Zwick GmbH

Alt werden in den eigenen vier Wänden

(v.l.) Alltagsbegleiterin Annette Griese, Birgit Zwick und Seniorin Annemarie Krey, die voller Stolz ihre Klöppelarbeit zeigt.

Alltagsbegleiterin Annette Griese, Birgit Zwick und Seniorin Annemarie K., die voller Stolz ihre Klöppelarbeit zeigt (v.l.). Foto: Schlie

Bargteheide. In den eigenen vier Wänden alt werden, das ist die hoffnungsvolle Vorstellung von vielen Rentnern. Doch was, wenn die eigenen Kinder weit weg leben, und gar nicht die Möglichkeiten haben, Vater oder Mutter zu versorgen? „Die vertraute Umgebung gibt nicht nur seelischen Halt, sie spendet einem alten Menschen auch die Sicherheit, die nötig ist, um sich geborgen zu fühlen“, weiß Birgit Zwick von Pflege- und Beratungszentrum Zwick.

Wie gut es im günstigsten Fall laufen kann, zeigt die Geschichte von Annemarie K. Die Seniorin, die im Dezember 90 Jahre alt wird, lebt immer noch in ihrem kleinen Reihenhaus in Bargteheide. Täglich gut eineinhalb Stunden lang kommt Annette Griese vom Pflegezentrum Zwick zu der alten Dame, um sie im Alltag zu unterstützen. Ob die Hilfe bei der Körperpflege, der gemeinsame Besuch beim Arzt, das angelieferte Mittagessen oder der wöchentliche Einkauf, die beiden Damen sprechen alles miteinander ab und planen die Woche. „Alles festgehalten in einem Kalender, den Frau K. immer noch eigenständig führt“, erzählt die Alltagsbegleiterin. Für die Kinder von Frau K., die alle weit entfernt leben, bedeutet diese Versorgung ihrer Mutter ebenfalls eine große Sicherheit. Wenn eine Lampe kaputt geht, die Heizung nicht funktioniert oder der Rasen gemäht werden muss, auch dafür ist Annette Griese die richtige Ansprechpartnerin.

Durch das Netzwerk in Bargteheide ist schnell Hilfe zur Hand. Die Geschichte von Frau K. zeigt auf, was in der häuslichen Pflege alles möglich ist, auch wenn dies natürlich seinen Preis hat. „Aber selbst wenn es nicht das Rundum-Sorglos-Paket ist, in der häuslichen Pflege hat sich viel getan und die Möglichkeit besteht, so lang es geht in der vertrauten Umgebung zu bleiben“, so Birgt Zwick. (cs)