Pflege- und Beratungszentrum Birgit Zwick

Informationen rund um das neue Pflegestärkungsgesetz

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Derzeit sind 2,7 Millionen Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen (Stand:12/2014). Man geht davon aus, dass sich diese Zahl in den kommenden anderthalb Jahrzehnten um eine knappe weitere Million auf rund 3,5 Millionen Menschen erhöhen wird. Mit dem Entwurf für das PSG II hat das Bundeskabinett eine neue Grundlage für mehr Individualität in der Pflege verabschiedet. Ihr Herzstück ist die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Er soll ab 2017 die Fähigkeiten und Beeinträchtigungen pflegebedürftiger Menschen besser als bisher erfassen. So wird es möglich, Pflegebedürftige individueller zu versorgen und ihre Selbständigkeit nachhaltig zu stärken. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Ansprüchen von Menschen mit Demenz. Bei Fragen zu den Veränderungen zögern Sie nicht uns anzurufen. Wir informieren und beraten Sie gerne.

Wir haben hier für Sie die wichtigsten Neuerungen in tabellarischer Form zusammengestellt.
Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des BMG unter folgendem Link: http://www.pflegestaerkungsgesetz.de/

Insgesamt steigen die Leistungsbeträge der Pflegekassen um pauschal vier Prozent. Neu ist, dass jetzt auch Menschen, die ausschließlich eine Pflegestufe aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung erhalten haben, die sogenannten zusätzlichen Betreuungsleistungen in Höhe von 104 Euro pro Monat in Anspruch nehmen können. Wenn Sie also zum Beispiel unsere Unterstützung beim gemeinsamen Einkauf wünschen oder Hilfe im Haushalt brauchen, können Sie diesen Betrag dafür nutzen. Weitere Ideen, wie wir Sie unterstützen können finden Sie auch bei unseren Servicepaketen.

Wenn Sie Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden planen, mit dem Ziel, barrierefrei wohnen zu können, können Sie ab dem 1. Januar 2015 mit einem Zuschuss von bis zu 4.000 Euro rechnen. Der Betrag lag vorher bei höchstens 2.557 Euro.

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre Pflegeleistungen nach Einführung des Pflegestärkungsgesetzes I des Bundesministeriums für Gesundheit.

Sprechen Sie uns gerne an und informieren Sie sich über Möglichkeiten zur Entlastung und Unterstützung.